Two Cents of my Mad Mind


Ich war stromern
August 31, 2007, 9:56 am
Filed under: Lilly

Eine Nacht und den größten Teil des Tages war ich draußen unterwegs. Wie schön das war. Nachdem der anfängliche Schock in Hinsicht auf meinen Klon verwunden war, habe ich die Nachbarschaft erkundet. Dann kam der männliche Dosenöffner und rief über die Wiese. Junge, Junge…musst mal die Äuglein waschen, ich wartete schon ungeduldig neben den Büschen. Man hatte ich einen Knast. Nichts durfte mehr zwischen mich und meinen gefüllten Futternapf kommen. Danach war ich es satt und zufrieden und Frauchen hat nicht einmal mehr ein müdes Hallo von mir bekommen, so schnell habe ich mich ins Büro verzogen, wo ich mich auf meine Decke gefläzt habe und sofort eingeschlafen bin.

Heute morgen wollten mich Herrchen und Frauchen raus lassen. Frisch gefüttert und gestreichelt hatte ich aber keinen Antrieb. Zum einen war es recht kühl geworden und zum anderen wartete meine mollig warme Decke auf mich. Also machte ich auf dem Treppenabsatz kehrt und verkroch mich wieder in die Wohnung. Das die das aber auch nie lernen, diese „Menschen“. Ich bin nachtaktiv!!! Hallo?

Naja, da ist wohl noch viel Erziehungsarbeit zu leisten. Stay tuned!

Lilly



Dosenöffnertraining
August 30, 2007, 12:41 pm
Filed under: Randoms

Kaum war die große böse Miezekatze weg, welche mich immer in meinem unbändigen Bewegungsdrang einschränkt, schon konnte ich die Puppen tanzen lassen. Erst habe ich meinen männlichen Dosenöffner vom Lernen abgehalten indem ich mich mitten vor seine Tastatur gesetzt habe. Dann bin ich über Frauchens Rücken auf die Bürostuhllehne geklettert um auf meinem wackeligen Ausguck die Welt von oben zu betrachte. Keiner wollte mit mir spielen also dachte ich mir, ich kratze mal an der Rattan-Lehne des Gästebettes. That’ll teach ya, you punks!Auf einmal konnten die ganz schnell bei mir sein.
Dann endlich ging es zum Essen. Lecker Thunfisch Brocken, danach Streicheleinheiten und dann bin ich irgendwie erschöpft auf dem Lesesessel eingeschlafen.
Dafür war ich in der Nacht so munter wie kein Mops vor mir. Ich habe diverse Male an der Schlafzimmertür gemaunzt und keiner hat geöffnet. Ich habe gekratzt und gekämpft und wurde dreimal geschimpft. Irgendwas von „Nein“ haben die immer erzählt. Als hätte das Bedeutung für mich. Dann kam die Dreistigkeit schlechthin. Haben die mich doch echt jedes Mal ins Badezimmer getragen und mit Wasser vollgespritzt. Das war doch die Höhe. Ich habe dann mein kläglichstes Maunzerl Gesicht aufgesetzt und Sie haben sich nach Mitternacht noch zu mir ins Wohnzimmer gesellt und mich müde gespielt. Ha geht doch! Warum nicht gleich so?
Morgen berichte ich Euch mehr davon, wie ich meine beiden Dosenöffner zu Hause erziehe. Ich glaube in den USA nennt man das „ Homeschooling“ und ist völlig legal…
In diesem Sinne

Tata

Euer Maunzerl



WTF? Ich habe meine Klon gesichtet
August 30, 2007, 12:40 pm
Filed under: Randoms

Ich weiß das mag unglaubwürdig klingen aber diese Geschichte ist unglaublich. Ja wirklich. Also ich erwartete die Dosenöffner von der Arbeit zurück. Sie kamen auch rechtzeitig, denn ich war in der Stimmung stromern zu gehen. Die ganze Nacht und den größten Teil des Tages mit dem kleinen Derwisch den sie Maunzerl nennen eingesperrt zu sein, ging mir tierisch auf den Nerv. Gut es hat geschüttet wie aus Kannen und ich wollte auch gar nicht wirklich raus, das müssen die Dosenöffner aber nicht wissen. Jedenfalls hat sich der weibliche Dosenöffner erbarmt und mich vor die Tür gelassen, wo ich normalerweise im Busch hinter der Tür erstmal die Lage checke.
Kaum war ich drin im Busch, saß da schon wer. Unverschämt. Und dieser jemand sah beinahe aus wie ich. Noch viel unverschämter. Das Ende vom Lied war, wir haben uns beide erschrocken. Ich bin wieder zum Dosenöffner ins Haus gerannt und der Klon verschwand in meinem Gebüsch um die Ecke. Was bildet sich das Ding eigentlich ein? Und noch viel wichtiger, wo kommt es auf einmal her?
Nachdem der Schock zu Hause mit viel Streicheleinheiten überwunden war, habe ich es eine Stunde später doch noch in mein Revier geschafft. Nicht bevor ich jedoch den gesamten Weg als “mein” markiert hatte.

Lilly